Von der Belehrungsanstalt zur Lernwerkstatt

„Hirngerechtes Lernen“ – das war Thema des bis zur letzten Minute spannenden Vortrags von Prof. Dr. Struck im Februar in der Jeetzeschule.

Prof. Dr. Peter StruckAuf dem Arbeitsmarkt kommt es heute stärker als je zuvor auf Fähigkeiten wie Selbstständigkeit, Team- und Kooperationsfähigkeit, Erkundungs- und Handlungskompetenz, Konfliktfähigkeit, Kreativität und die Fähigkeit zum vernetzten Denken, weniger dafür auf abgespeichertes Wissen an. So werden diese in Bewerbungsverfahren auch immer öfter abgefragt und getestet, da Zensuren zu wenig über die Fähigkeiten der Bewerber aussagen. Diese Entwicklung dürfte Anhänger der Reformpädagogik kaum überraschen. Als erfolgreichste Schule der Welt nennt Struck folglich die „Primaria“ in Horn im Kanton St. Gallen in der Schweiz.

In altersgemischten Gruppen lernen die Kinder hier zunächst in der Basisstufe (Vier- bis Achtjährige) und dann in der Primarstufe (Sieben- bis Dreizehnjährige bzw. bis zum Ende der sechsten Klasse). Bestimmt wird der Übergangszeitpunkt von den Bedürfnissen des Kindes.Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen die Arbeit der Schule in vielen Aspekten, zum Beispiel:

  • Kinder bis zum 13. Lebensjahr lernen am besten, wenn sie bäuchlings auf dem
    Teppich liegen oder ihre Körperhaltung frei wählen und variieren können (ab 14 Jahren gelingt das Lernen dann am besten an einem Stehpult oder sitzend auf einem Stuhl).
  • Bewegung wirkt sich in allen Altersstufen positiv auf das Lernen aus, da das Gehirn besser durchblutet wird. An der „Primaria“ werden darum den Kindern zu jeder Zeit Kaugummis zur Verfügung gestellt.
  • Individualisierung: Kinder wollen immer irgendetwas lernen, aber nicht alle das Gleiche zur selben Zeit. So arbeitet in der „Lernwerkstatt“ jedes Kind an etwas anderem – Besuchern fällt sofort das hohe Maß an Ernsthaftigkeit und Konzentration auf, mit dem die „Primaria“-Schüler bei der Sache sind.
  • Altersmischung: Kinder lernen von anderen Kindern im Schnitt doppelt so viel wie von guten Lehrkräften.
  • Bis zu einem Alter von fünf Jahren lernen Kinder am besten über Rituale. Bei einer frühen Einschulung kann man diese Besonderheit für den Aufbau einer Anstrengungsund Ordnungskultur nutzen – darum plädiert Struck für eine Einschulung mit fünf.

Wodurch zeichnet sich eine gute Schule aus?

Eine gute Schule ist zum einen daran zu erkennen, dass sie mehr Anmeldungen als Plätze hat und überdurchschnittlich viel gelernt wird; zum anderen fühlen sich Schüler und Lehrer an ihr besonders wohl. Aber was machen gute Schulen anders? So unterschiedlich erfolgreiche Schulen auch sind, fallen laut Struck folgende Gemeinsamkeiten auf:

  • ein klares Schulprofil mit einem besonderen Schwerpunkt
  • eine starke Schulleiterpersönlichkeit (überdurchschnittlich häufig sind dies Frauen über 50)
  • ältere, weil (lebens-)erfahrene Lehrkräfte
  • Konsens im Lehrerkollegium (alle ziehen an einem Strang)
  • eine gute Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Eltern
  • die Arbeit mit „Dritten“ (das sind Künstler, Handwerker oder Sportler, die ihr
    praktisches Können an die Schüler weitergeben)
  • Kontinuität der Bezugsperson zwischen dem 8. und 12. Lebensjahr
  • Ganztagsschulen
  • Rhythmisierung (Wechsel von An- und Entspannung, Abschaffung des 45-Minuten- Taktes, Berücksichtigung von biologisch günstigen Lernzeiten)
  • Individualisierung (es müssen nicht alle das Gleiche zur selben Zeit lernen)
  • szenisches Lernen
  • Theater und Musik
  • geringe Bedeutung von Noten
  • Unterschiedlichkeit (Klassen mit bis zu 30% anderssprachigen Schülern erzielen zum Beispiel deutlich bessere Lernergebnisse als Klassen mit nur deutschen Kindern)
  • sie machen vieles, was sie eigentlich nicht tun dürften (Beispiel Lehrpläne: Finnland hat als mehrfacher Pisa-Gewinner die dünnsten Lehrpläne)

Lernen mit allen sechs Sinnen 

Können ist wichtiger als Wissen, denn das bleibt uns für immer erhalten – wie zum Beispiel Fahrrad fahren. Im Gegensatz dazu wird Wissen, das mit einem durchschnittlichen Reiz erworbenen wurde, nach sechs Wochen wieder vergessen. Aus Sicht eines Schülers ist alles, was in der Schule an Wissen verlangt wird, ein durchschnittlicher Reiz – es sei denn, der Stoff wird sechs mal wiederholt oder alle sechs Sinne sind am Lernprozess beteiligt: Hören, Sprechen, Rhythmus, Reim, Takt, Bewegung. Dieses „szenische Lernen“ hat einen deutlich höheren Lerneffekt als bloßes Zuhören. Rollen- oder Theaterspiel hat außerdem positive Auswirkungen auf unser Selbstbewusstsein, und dieses ist wiederum ein entscheidender Faktor für gute Lernergebnisse: Allein durch ein hohes Selbstwertgefühl lernt man bei gleicher Intelligenz doppelt so viel wie mit einem geringen Selbstwertgefühl.

Hier liegt eines der Defizite der deutschen Regelschulen: Die Auffassung, Fehler seien schlecht, und eine übertriebene „Beschämungskultur“ verringern das Selbstwertgefühl, so Struck. Dazu gehört auch die frühe Notenvergabe, denn jede schlechte Note ist eine Niederlage – wirklich Sinn machen Noten laut Struck erst ab 14 Jahren, wie in Norwegen und Schweden üblich. Im Gegensatz dazu führen Noten vor dem neunten Lebensjahr dazu, dass nur noch für die Noten gelernt wird. Außerdem seien die meisten deutschen Schulen reine Belehrungsanstalten, in denen Wissen durch reines Zuhören vermittelt wird – dabei sind nur 10% unseres Gehirns fürs Zuhören ausgelegt, 30% dagegen für visuelle Reize. Außerdem lernen alle Menschen am besten durch Handeln, Ausprobieren, Fehler machen und Nebenbei – ein Grund dafür, dass wir lernen müssen, uns über Fehler zu freuen, wie Struck im Laufe seines Vortrags mehrfach betont. Notfalls können 40% der Mädchen und Frauen auch durch reines Zuhören, Lesen oder Sehen lernen – bei den Jungen können dies nur 10%, was eine Benachteiligung der Jungen in unseren Schulen zur Folge hat. Der ohnehin niedrige Anteil an Jungen in neunten Klassen an Gymnasien liegt in den neuen Bundesländer besonders niedrig. Zu erklären ist dies mit der besonders ausgeprägten Belehrungskultur in den Schulen zu DDR-Zeiten, was auch heute noch zu spüren ist.

Die Trennung nach der vierten Klasse und durch eventuelles Sitzenbleiben ist ebenfalls problematisch. Entwicklungspsychologen zufolge ist eine erwachsene, kontinuierliche Bezugsperson außerhalb des Elternhauses im Alter zwischen dem achten und dem zwölften Lebensjahr enorm wichtig – idealerweise müsste eine Klasse in diesem Zeitraum von zwei Lehrkräften (möglichst Mann und Frau) betreut werden, damit möglichst jedes Kind zu einer Person eine Bindung aufbauen kann. Hinzu kommt, dass durch die Unterbrechung die Grundschullehrer keine Verantwortung für die weitere Schullaufbahn der Kinder übernehmen
müssen und Lehrer an weiterführenden Schulen ein unbequemes Kind sitzenbleiben lassen können. In Ländern, in denen nicht selektiert wird, müssen sich die Lehrer hingegen mit jedem Kind Mühe geben, da sie kein Kind los werden können.

Digitale Lernprozesse 

Das hohe Maß an multimedialem Einfluss macht das erfolgreiche Lernen in unserem veralteten Schulsystem noch schwieriger. Der Mensch lernt viel besser durch Verknüpfung des Gelernten an Emotionen wie Lust oder Begeisterung. Diese erfahren heute viele Kinder in Übermaßen zu Hause am Bildschirm, und verglichen damit ist der Unterricht in der Schule todlangweilig. Das hat zur Folge, dass in der Schule immer weniger und zu Hause am Bildschirm immer mehr gelernt wird, wie Manfred Spitzer in seinem Buch „Digitale Demenz“ erläutert. Kinder, die
viel Zeit in der virtuellen Bildschirmwelt verbringen, entwickeln ganz andere Hirnvernetzungen, lernen somit anders, können zum Beispiel nicht mehr gut zuhören und verfügen über veränderte Wahrnehmungsschwellen. Junge Menschen, die mit einem hohen Medienkonsum aufwachsen, sind mit 15 Jahren zwar in Mathematik, Technik und Naturwissenschaften leistungsfähiger und lernen außerdem hervorragend durch Ausprobieren und Fehler machen, so die PISA-Kommission der OECD. Dieser Zugewinn hat jedoch einen hohen Preis: Emotionale Verluste wie eine relative Bindungsunfähigkeit gegenüber Menschen und Werten sowie eine erhöhte Schmerzunempfindlichkeit sind die Folge. Damit Kinder durch den Einfluss von Computer und Fernseher keine negativen Folgen davon tragen, müssen Eltern bis zum 13. Lebensjahr ihrer Kinder für eine zeitliche Begrenzung als auch für eine Auswahl des Gesehenen bzw. Gespielten sorgen. Gespräche helfen den Kindern, ihren Eindrücken einen passenden Platz in ihrem Weltbild zu geben. Als Faustregel für Bildschirmzeiten empfiehlt Struck inklusive der Bildschirmarbeit in der Schule:

  • unter drei Jahren gar nicht
  • für Drei- bis Vierjährige 20 Minuten am Tag
  • 30 Minuten für Fünf- bis Sechsjährige
  • 45 Minuten für Sieben- und Achtjährige

Bewegen sich die Kinder danach genau so lange oder musizieren sie, sei gewaltloses Spielen und Arbeiten am Computer unter diesen Voraussetzungen lernfördernd. Auf das veränderte Lernverhalten der Kinder müssen die Schulen reagieren. So sind Kinder nach Struck heute insgesamt neugieriger, kreativer und kommunikativer als früher und außerdem eher in der Lage, über Um- und Irrwege aus kritischen Situationen heraus zu finden. Sie können nicht mehr gut zuhören, lernen nicht mehr, wenn sie belehrt werden und werden daher mit der bisherigen Art des Unterrichts kaum noch erreicht, was wieder besonders die Jungen betrifft. Dafür lernen sie sehr gut, wenn sie voneinander und mit vielen Materialien durch Handeln, Ausprobieren und Fehler machen lernen dürfen.

Alle Menschen haben eine angeborene mittlere Aggression und eine natürliche
Tötungshemmung an der eigenen Art. Man hat festgestellt, dass diese bei Kindersoldaten zum Beispiel im Kongo systematisch abgebaut werden, und zwar durch Belohnung und Lob jedes Mal, nachdem sie einen Menschen getötet haben. Durch die wiederholte Ausschüttung von Dopamin, einem Belohnungs- und Glückshormon, wird so im Gehirn Aggression mit Lust statt mit Empathie verknüpft. Über Punkte, Siege und den Aufstieg in das nächste Level passiert im Gehirn das Gleiche beim Spielen von Killerspielen. Dieser Lernprozess ist irreparabel, wenn er vor dem 14. Lebensjahr stattfindet, da unser ganzer Charakter, unser Wesen und unsere Persönlichkeit bereits mit Ende des 13. Lebensjahres vollständig ausgebildet ist – mit anderen Worten: Erzogen werden kann danach niemand mehr.

Je intelligenter, umso langsamer

Bis zu einem Alter von zehn Jahren steigt die Fähigkeit, sich Einzelheiten zu merken, nimmt dann bis zum 17. Lebensjahr stark ab und erst mit 19 Jahren wieder zu. Ab dem 14. Lebensjahr steigt dafür die Fähigkeit, Zusammenhänge zu begreifen, stark an. Bei hochbegabten Kindern wie auch bei Kindern mit ADS (die meistens hochbegabt sind) finden die genannten Veränderungen bereits früher statt. Kinder mit ADS sind nach Struck in der Schule nicht schwierig, wenn sie ihren Bedürfnissen entsprechend lernen dürfen; außerdem lernen sie wie Hochbegabte deutlich langsamer. Erst seit kurzem weiß man aus der Hirnforschung, dass ein Kind umso langsamer lernt, je intelligenter es ist, da es ständig Assoziationen hat und alle möglichen Aspekte des Gelernten zu bedenken hat; Zusammenhänge verstehen diese Kinder wiederum schneller. Dieser Effekt führt dazu, dass gerade die intelligentesten Schüler das vorverlegte Abitur (G8) nicht schaffen.

Lernen im Schlaf

Das Gehirn ist in der Nacht viermal so aktiv wie am Tag, und vernetztes Lernen findet buchstäblich im Schlaf statt. Die schulische Tagesplanung kann diesem Wissen angepasst werden: morgens begreifendes und anwendendes Lernen, nachmittags Vermittlung neuer Lerninhalte. Besonders lernfähig ist das Gehirn bis zum 13. Lebensjahr morgens zwischen 8.00 und 10.00 und nachmittags zwischen 14.00 und 16.00 Uhr; ab 14 Jahren von 10.00 bis 12.00 sowie zwischen 15.00 und 17.00 Uhr. In ungestörten Tiefschlafphasen wird neu Gelerntes besonders eingeprägt. Während der Pubertät liegt die zweite Tiefschlafphase morgens zwischen 6.30 und 9.30 – Stundenpläne ab 8.00 und früher berücksichtigen dies nicht. Aktuellen Studien zufolge kann Schlafmangel die gesunde Entwicklung von Heranwachsenden sogar ernsthaft stören.

Lernmethoden und Lerneffekte

Im „Schatzbuch ganzheitlichen Lernens“ ist zu lesen, dass wir allein durchs Aussprechen das Gelernte zu 80% behalten können; wenn wir etwas selber tun, sind es sogar 90%. Beim Lesen speichern wir dagegen nur 10%, beim Hören 20% und beim Sehen 30%. Wird uns etwas vermittelt, bei dem wir zusehen und zuhören können, sind es immerhin 50%.

Beim Vergleich der Lerneffekte verschiedener Lernmethoden hat man herausgefunden, dass der Lernerfolg gegenüber dem Lernen durch Zuhören

  • beim Rollen- und Theaterspiel neunmal
  • beim Singen achtmal
  • beim szenischen Lernen sechsmal
  • durch gemeinsames Sprechen im Chor fünfmal
  • beim gegenseitigen Erklären im Dialog viermal
  • durch Handeln, Ausprobieren, Präsentieren oder Aussprechen viermal
  • durch rhythmisiertes Lernen dreimal und
  • bei Partnerarbeit zu zweit dreimal höher ist.

Zu den Maßnahmen, die Schulen verbessert haben, zählen:

  • der Wechsel zur Ganztagsschule
  • jahrgangsübergreifendes Lernen (am besten zwei Jahrgänge in einer Gruppe)
  • eine flexible Eingangsphase
  • Individualisierung
  • szenisches Lernen
  • Rhythmisierung

Letztere sollte Untersuchungen berücksichtigen, nach denen zum Beispiel komplexe
Zusammenhänge wie Naturwissenschaften in dreistündigen Einheiten vermittelt werden sollten. Einzelheiten wie beim Erlernen von Fremdsprachen werden besonders gut behalten, wenn sie täglich zehn Minuten gelernt werden. Allein durch Bewegung oder Musik danach wird Gelerntes viermal so gut gespeichert – gut anzuwenden übrigens auch beim Lernen zu Hause. Mathematik bleibt besonders gut hängen, wenn die Schüler davor Sport treiben, besonders wenig dagegen, wenn vorher Geschichte oder Englisch unterrichtet wird.

Als kleine, aber eindrucksvolle Kostprobe des Lerneffekts beim Chorsprechen gab Struck seinen Zuhörern ein Zitat von Jean Piaget mit auf den Heimweg: „Alles, was einem beigebracht wird, hat den Nachteil, dass man es nicht mehr selbst herausfinden kann.“

Prof. Dr. Struck ist Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg, hat Pädagogik, Biologie und Kriminologie studiert und war zehn Jahre als Volks- und Realschullehrer tätig. Danach war er Schulgestalter in der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung in Hamburg. Seine Professur für Erziehungswissenschaft, die er seit 1979 hat, umfasst die Arbeitsschwerpunkte Sozial- und Schulpädagogik, Bildungspolitik, Jugendforschung, Familienerziehung und Medienpädagogik. In seinem Vortrag stellte er 50 von 200 Bausteinen für effizientes Lernen vor.

© Meike Windmuller

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