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Schule

Antje Pochte - Schulleiterin

Antje Pochte – Schulleiterin

Die Jeetzeschule in Salzwedel ist eine reformpädagogisch orientierte Gesamtschule in freier Trägerschaft, in der etwa 260 Schülerinnen und Schüler von der 5. Klasse bis zum Abitur unterrichtet werden. Sie wird als Ganztagsschule geführt. Wir ermöglichen in einem differenzierten Unterrichtssystem Bildungsgänge, die ohne Zuordnung zu unterschiedlichen Schulformen zu allen Abschlüssen der Sekundarbereiche I und II geführt werden. In unserer Gesamtschule werden die Sekundarschule und das Gymnasium pädagogisch und organisatorisch zusammen geführt. Bis zur 10. Klasse unterrichten wir alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam. Der Sekundarbereich endet mit den entsprechenden Schulabschlüssen. Die Schuljahrgänge 11 bis 13 bilden die gymnasiale Oberstufe. Wir verstehen uns als alternative Ergänzung zu den Angeboten der Sekundarschulen und dem Gymnasium.

Woran wachsen Kinder und Jugendliche? Sie wachsen nicht daran, dass Eltern sie behüten und möglichst alles von ihnen fernhalten, sondern daran, dass sie Herausforderungen finden und sie bestehen können. Wir sehen es als unsere Aufgabe als Schule, ihnen, außer den täglichen Herausforderungen des Lernens, Herausforderungen abzuverlangen, die sie auf das Leben vorbereiten können.

Unsere Schule ist mehr als eine Schule. Wir unterbreiten ein Angebot, welches den Lernenden die Möglichkeit eröffnet, sich zu selbstständig denkenden und handelnden Persönlichkeiten zu entwickeln. Dazu steht den Lernenden u.a. ein äußerst engagiertes Schulteam, ein Lern- und ein Werkhaus sowie ein 8000 m² großes Außenlände zur Verfügung. Unsere Schule ist ein Ort, an dem die Schülerinnen und Schüler gerne lernen und den sie tatsächlich am Morgen mit einem Lächeln betreten. Hier ist nicht das Denken im Strom gefragt, sondern das Beschreiten neuer Wege.


Schulleiterin Antje Pochte:
„Es war schon im Studium mein Traum, irgendwann einmal eine Schule zu gründen, die reformpädagogisch arbeitet. Und sie sollte für ältere Kinder und Jugendliche sein, denn im Grundschulbereich gibt es inzwischen ja Einiges – aber was dann? Als dann meine eigenen Kinder in einer freien Grundschule waren, dachte ich – jetzt oder nie. Ich hab ein paar Leute zusammengetrommelt und wir haben Ideen gesponnen. Die Leute wechselten immer mal wieder – bis eine feste Gruppe entstand. Die Zeit der Gründung dauerte vier Jahre. Es ist sehr schwer, in Sachsen-Anhalt eine Schule zu gründen – alles dreht sich ständig im Kreis – kein Geld, kein Gebäude, keine Genehmigung, keine Lehrer ohne Genehmigung und keine Genehmigung ohne Lehrer. Aber jedenfalls fügte sich alles und fügt sich noch immer. Wir sind gerade im sechsten Jahr und haben 260 Kinder und Jugendliche. Jedes Jahr kommen etwa 40 dazu.“