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BerufsfindungKonzept zur Berufsorientierung in der Jeetzeschule � Stand August 2009 � Unsere berufsorientierende Bildung beginnt ab der Jahrgangsstufe 5/6. In der Jahrgangsstufe 7 wird der Berufswahlpass ausgegeben und begleitet den Unterricht bis zum Ende der Schulzeit. Er kann jeweils begleitend von allen P�dagoginnen und P�dagogen so wie auch au�erschulischen Partnerinnen eingesetzt und regelm��ig bearbeitet bzw. vervollst�ndigt werden. Der Weg in die Praxis wird geebnet durch die Freiarbeit mit selbstgesteuerten Lernprozessen in Stufe 5/6, der Berufe - Werkstatt in der 7. und der 9. Klasse (f�r die 9. Klasse angestrebt im Schuljahr 2010/2011), verbunden mit den Sch�lerpraktika in den 7. 8. und 9. Klassenstufen. Die Stammgruppen 10 und 13 (9 im Bedarfsfall) werden intensiv zur Vorbereitung der Abschlusspr�fungen genutzt. Intensive �bungsphasen im Rahmen von Werkst�tten und anderen Studierzeiten werden angestrebt.
Einstieg in die berufsorientierende Bildung der Stammgruppen 5/6: Das Erlernen der Grundregeln im selbstgesteuerten Lernen durch das Angebot der stillen Einzelarbeit in den Fachr�umen und w�hrend der Werkstattzeiten mit den Schwerpunktthemen Konzentration, Unterst�tzung im Lernen der Schl�ssel-kompetenzen wie Lernbereitschaft und Lernfreude, Selbstst�ndigkeit, Probleml�sungs- und Lesekompetenz ist eine wichtige Grundlage, um sp�teren Arbeits- und Motivationsdefiziten entgegenwirken zu k�nnen. Die St�rkung der eigenen Kompetenzerfahrung der Kinder im �bergang von der Grundschule in den Sekundarbereich ist uns dabei �u�erst wichtig. Die vorbereitete Umgebung bietet daf�r differenzierte Angebote zur Stabilisierung und Auspr�gung soliden Basiswissens mit der notwendigen Grundbildung wie
Im Jahrgang 5/6 beginnen unsere Angebote zur Thematik Lebensplanung, Zukunftstr�ume und Traumberufe anhand einer angeleiteten Traumreise. Dem schlie�t sich die kreative Auseinandersetzung mit diesen Traumreisen im Rahmen des Kunstunterrichtes an. Dabei wird in den Gruppen 5 und 6 differenziert gearbeitet nach Jahrgang 5 und 6. Jahrgang 5 gestaltet mit Farben die �gesehene�, bzw. in der Traumreise �vorgestellte� Lebens-, Arbeits- und Wohnsituation, Jahrgang 6 besch�ftigt sich mit dem pers�nlichen Profil und der eigenen Darstellung mit Hintergrundsituation zur Traumreise.
In den Jahrg�ngen 5 und 6 werden die
Sch�lerinnen und Sch�ler somit angeregt, sich dar�ber Gedanken zu
machen, wie sie sich ihr Leben als Erwachsene vorstellen. Dabei ist
darauf zu achten, dass es sich keinesfalls um Pl�ne handeln soll,
die an der Realit�t gemessen werden m�ssen. Es geht eher darum,
W�nsche und Tr�ume zu verdeutlichen. 2. Ausgabe des Berufswahlpasses zum Ende dieser Werkstatt zur Unterst�tzung der aktiven Suche eines jeden Sch�lers und einer jeden Sch�lerin nach der individuellen Berufs- und Lebensplanung bis zum Ende der Schulzeit in unserer Schule. 3. Im Anschluss daran die letzten zwei Wochen vor den Weihnachtsferien Durchf�hrung des ersten zweiw�chigen Praktikums in Betrieben der Region oder in Sonderf�llen auch au�erhalb der Region. 4. Im Januar Begleitung der Arbeit am Praktikumsbericht, Abgabe Ende Januar. 5. Teilnahme am Projekt �BRAFO � Berufswahl Richtig Angehen Fr�hzeitig Orientieren� mit einem Tag Interessen- und Neigungstest und 4 Tagen in der Praxis in verschiedenen Lernorten, z. Zt. organisiert vom Bildungsverbund Handwerk. 6. W�hrend des weiteren Schuljahres folgt das Bearbeiten weiterer Module im Berufswahlpass beispielsweise zu den Seiten - Angebote und Konzept meiner Schule zur Berufsorientierung - Angebote zur Berufsorientierung von Unternehmen und Institutionen, die mit meiner Schule zusammenarbeiten - Angebote der Agentur f�r Arbeit - wo finde ich meine Berufsberatung und das Berufsinformationszentrum? - Mein pers�nliches Profil � Meine St�rken bestimmen
Berufsorientierende Bildung - Jahrgang 8: 1. Durchf�hrung des zweiten zweiw�chigen Praktikums mit Abgabe eines ausf�hrlichen Praktikumsberichtes 2. In Ausnahmef�llen weitere Teilnahme am Projekt �BRAFO� 3. Weitere Bearbeitung der Seiten im Berufswahlpass: - Meine Interessen kl�ren - Meine Ziele kl�ren - Mein pers�nliches Kompetenzprofil - Bearbeiten von Eignungstests - Sammeln von Zertifikaten �ber besondere Kompetenzen und F�higkeiten - Regelm��ige Lern- und Zielgespr�che der Klassenleitung mit den Jugendlichen 4. Teilnahme am Zukunftstag im April 5. Besuch einer Hochschule oder Universit�t oder Forschungseinrichtung
Durchf�hrung des Haushaltspasses 2.
Berufsorientierende Bildung � Jahrgang 9
Hauptschulabschluss durchgef�hrt werden muss: F�r die Schulabg�nger: Intensive Vorbereitung der Pr�fung und Begleitung dieser Gruppe oder einzelne in eine Berufs- und Lebensplanung
F�r alle Anderen:
Praktikumsberichtes mit erh�htem Anspruchsniveau
ausgesuchten Themenbereiches
Berufsorientierende Bildung � Jahrgang 10
Zukunftsplanung
�Werbematerial� f�r die eigene Profilsammlung. In Arbeit ist noch die Konzeption f�r die Oberstufe mit den Stammgruppen 11,12 und 13.
Modellprojekt LeBe � im Schuljahr 2009/2010 Im Rahmen der aktuellen Diskussion um geschlechtersensible berufsorientierende Bildung f�hrt die Schule gemeinsam mit der Netzwerk- und Servicestelle f�r geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt das Modellprojekt �Lebenswegplanung und Berufsorientierung als langfristige Aufgabe innerhalb des Lernortes Schule (LeBe)� im Schuljahr 2009/2010 durch. Das Modellprojekt LeBe soll in diesem Zusammenhang Lebenswegplanung und Berufsorientierung aus geschlechtersensibler und zukunftsorientierter Perspektive thematisieren. Gleichzeitig soll die Vielfalt der regionalen Angebote des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes pr�sentiert werden, um ein Interesse bei jungen Frauen und M�nnern f�r eine berufliche Ausbildung in der Region zu wecken. Die modellhafte Durchf�hrung des Projektes soll Anreiz f�r alle allgemeinbildenden Schulen im Land Sachsen-Anhalt sein. Hilfestellungen und Ideen, wie Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt m�glich ist, sollen gegeben werden. Ziel ist es au�erdem, die Kosten sowie den Personalaufwand dieses Projektes in einem minimalen Rahmen zu halten. Im Anschluss an die Durchf�hrung wird es eine Evaluation und Dokumentation geben, deren besonderer Schwerpunkt die Umsetzbarkeit des Projekts in anderen Schulen sein wird. Die Netzwerk und Servicestelle f�r geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt (nachfolgend Netzwerkstelle), kooperiert zur erstmaligen modellhaften Durchf�hrung dieses Projektes mit der Jeetzeschulei in Salzwedel, vertreten durch die Schulsozialarbeiterin Frau Gabriela Sch�tz.
Einerseits begr�ndet sich die
Kooperation aus den guten Voraussetzungen, die die Jeetzeschule
f�r ein modellhaftes
Berufsorientierungsprojekt sowie f�r themenzentriertes Arbeiten ohne
Unterrichtscharakter bietet. Au�erdem ist der Handlungsbedarf in
einer strukturschwachen und d�nn besiedelten l�ndlichen Region wie
dem Altmarkkreis Salzwedel besonders hoch, da dort sehr stark
Probleme der �beralterung der Bev�lkerung durch die Abwanderung
junger M�nner und Frauen relevant sind |
| Letzte Änderung: 13.10.2009 11:26 | © Jeetzeschule Salzwedel (2006) |