Im Künstlerhaus Schreyahn

Unser Lehrer, Herr Heinke, hatte uns am letzten Wochenende ins Künstlerhaus Schreyahn eingeladen. Einige Schüler der Jeetzeschule nahmen die Einladung an. Auch aus der freien Grundschule Altmark in Depekolt kamen ein paar Schülerinnen mit.  Dabei waren: Lisa, Karla, Mira, Carl, Leander, Enja, Nora, Marla, Karlotta und Djamila. Die Erwachsenen, Stephan Heinke, Volker Donath und Juliane Nader, halfen uns beim Schreiben.

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Halb elf trudelten alle ein. Alle hatten noch etwas Zeit zum Umgucken und zum Austoben. Das taten viele auf dem Spielplatz. Dann haben wir uns zum ersten Kreis getroffen. Dort haben wir besprochen, was die erste Aufgabe ist. Alle sollten sich einen Gegenstand suchen und abzeichnen. Dieser Gegenstand sollte in der ersten Geschichte vorkommen. Also haben sich alle ans Schreiben gemacht. Nach einer ersten Zeit zum Schreiben gab es Mittag, das heißt: mitgebrachte Stullen essen. Um 14.00 Uhr gab es eine neue Aufgabe. Wir sollten überlegen, was an einer bestimmten Stelle im Rundling früher einmal passiert sein kann und uns darüber eine Geschichte ausdenken. Was passierte zum Beispiel an den alten Eichen, an der schwarzen Pumpe oder im Künstlerhaus?

006_3 klDanach gab es eine längere Pause. Einige fingen an Herrn Heinke zu fangen. Wir sind barfuß durch den Wald gerannt. Dort lagt allerdings auch alter Draht, Brennesseln wuchsen und noch weiteres. Herr Heinke hatte dort noch sehr viel Glück, weil er Schuhe anhatte. Lisa hat in dann gefangen. Am Nachmittag gab es wieder ein neues Angebot. Diesmal konnte man in die Zukunft sehen, was an einem Ort wohl passieren könnte. Am Abend gab es Nudeln zu essen.

Nach dem essen haben wir eine kleine Show gemacht. Jeder, der wollte, konnte mitmachen. Bei dieser Show haben mitgemacht: Lisa wie auch Karlotta am Klavier, Enja, die Lieder gesungen hat, die sie selbst gedichtet hatte, Karla und Mira, die auch ein Lied selbst gedichtet haben und Stephan Heinke mit einem Volkslied.

Dann haben sich die letzten einen Schlafplatz gesucht. Und wer wollte, konnte noch an einer Wanderung mitmachen. Im Laufe des Tages und besonders am Abend gab es ein Problem: die Mücken. Auch im Haus waren die Mücken ein Problem. Obwohl sich alle tief in ihre Schlafsäcke verkrochen hatten, gaben die Mücken nicht auf und stachen einen nach dem anderen. Einige schliefen im Haus, andere unter dem schönen Kletterbaum und wieder andere direkt unter freiem Himmel.

Am nächsten Morgen wachten Carl und Leander früh auf und gingen raus. Sie versteckten sich hinter einer Mauer und bewarfen Karla, Lisa und Mira mit alten Kastanien. Dann kam es zur „Kastanienschlacht“. Um viertel vor acht gab es Frühstück und anschließend haben wir geschrieben. Um elf kam der Schriftsteller Stephan Seidel. Jeder hat ihm eine selbstgeschriebene Geschichte vorgelesen. Der Schriftsteller hat auch noch ein paar Tipps gegeben.

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Dann haben Lisa und Mira eine Wette gemacht, ob Mira eine Stunde still sein kann. Sie hat es tatsächlich geschafft. Inzwischen haben die anderen geschrieben und gespielt. Aufgeräumt haben wir auch und dann kamen auch schon unsere Eltern, um uns abzuholen. Wir haben noch eine Abschlussrunde gemacht. Dann ist einer nach dem anderen gefahren.

Das war unser erlebnisreiches Schreibwochenende.  Müde und mit neuen Geschichten kamen wir zu Hause an. Am Montag war es für einige schwer, nicht in der Schule einzuschlafen.

Geschrieben von: Mira Smolnik und Lisa Rabea Kruse

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