8. Landesweiter Wettbewerb „re-flect“ 2014 ruft zu kreativer und künstlerischer Auseinandersetzung mit Problemen in unserer Gesellschaft auf!

Am Do., 06.11.2014 wird um 18 Uhr der Beitrag über den Kunst- und Kulturwettbewerb „re-flect 2014“ im Offenen Kanal Stendal gesendet. Wir haben uns als Schule mit einem Beitrag beteiligt und sind in die Endrunde gekommen. Den Beitrag kann man via Live-Stream über www.ok-stendal.de zur genannten Zeit ansehen.

reflectIndexZum achten Mal rufen die Initiatoren des Kunst- und Kulturwettbewerbs „re-flect“ mit dem Motto „Chancengleichheit für alle“ zur künstlerischen Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen, Bedürfnissen und Hemmnissen von Menschen mit und ohne Behinderungen auf. Es geht um die Reflektion der eigenen Situation und der persönlichen Einstellung zum Thema Behinderungen in der und durch die Gesellschaft. Dabei kann nicht nur die Beeinträchtigung der finanziellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Teilhabe durch körperliche und seelische Behinderung, die Sinnesbehinderung und die Lernbehinderung betrachtet werden, sondern auch die Ausgrenzungen zum Beispiel durch Armut, Intoleranz und Rassismus. Gemeinsam entwickelt wurde das inhaltliche Konzept von der Regionalstelle Nord des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Sachsen-Anhalt, dem Stendaler Fernsehen – OFFENER KANAL e.V., dem Verein Kunstplatte und dem Theater der Altmark, die den Wettbewerb gemeinsam ausschreiben. Gefördert wird der Wettbewerb von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA). Beteiligen können sich sowohl Gruppen (Vereine, Institutionen, Einrichtungen) als auch Einzelpersonen aus Sachsen-Anhalt, Menschen mit und ohne Behinderungen, die sich mit den eigenen oder gesellschaftlichen Problemen auseinandersetzen und nach Wegen zur Lösung suchen.

Die Beiträge sollen sich mit folgenden Fragen beschäftigen:

Was behindert mich oder andere Menschen und wie gehen wir damit um?
Was tun wir für Chancengleichheit?
Wie behindern Intoleranz und soziale Ausgrenzung das Leben in unserer Gesellschaft?
Wie nehmen wir Behinderungen, Ausgrenzungen usw. wahr?
Was können oder müssen wir leisten um Veränderungen zu erreichen?
Was kann durch meinen oder unseren engagierten Einsatz für die Menschen verändert werden?
Ab sofort können alle Beiträge mit künstlerischem und kulturellem Inhalt, wie Bühnenstücke und Performances, Malerei und Fotografie, Bücher und Schriften, Dokumentationen, Reportagen, Dokumentar- und Spielfilme eingereicht werden. Die Teilnahme ist auf das Land Sachsen-Anhalt begrenzt. Aus allen Beiträgen werden ca. zwölf Beiträge nominiert. Diese werden am 5. Oktober 2014 auf der großen Abschlussveranstaltung im „Theater der Altmark“ präsentiert. Eine Jury mit Vertretern aus Behindertenhilfe, Kunst und Politik ermittelt an diesem Abend die Gewinner. Was für die Jury letztendlich zählt, sind die Aussage, das soziale Engagement, der eigenwillige Blickwinkel des Machers und die Idee.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Publikumspreis, über den die Besucher mit ihrem Applaus entscheiden werden.
Die drei Erstplatzierten und der Publikumssieger erhalten einen Award sowie Preise im Gesamtwert von 1.500 €.

Einsendeschluss ist der 30. August 2014!

Die Beiträge sind zu senden an:

Der PARITÄTISCHE Regionalstelle Nord
Osterburger Straße 4
39576 Stendall
Tel.: 03931-689420
E-Mail: b.zuercher [at] paritaet-lsa.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

  • Ohne Titel
    Bald werden hier zukünftige Webinare dargestellt. Derweil können Sie sich die Webinar-Aufzeichnungen von Schule im Aufbruch Österreich anschauen.
  • Schul – Landkarte
    Vollbildanzeige (öffnet sich in neuem Tab)
  • „Schule im Aufbruch“ – Fest 2016
    Inspirieren – Vernetzen – Ideen für 2017 austauschen – Ermutigen – Feiern “Schule im Aufbruch” ist heuer 3 Jahre alt: Tausende TeilnehmerInnen und hunderte Schulen sind bereits Teil von „Schule im Aufbruch“.Am 30. November zeigen wir einen kurzen Überblick über die Aktivitäten des Jahres und geben einen Ausblick auf 2017 – und wir freuen uns, […]
  • Rifttalfieber in Afrika - Virus-Ausbreitung durch Damm-Bau begünstigt
    Bevor die Europäer nach Afrika kamen, trat das Rifftalfieber nur bei Mücken und wilden Tieren auf. Erst die Kolonialisierung und Eingriffe in die Natur haben Epidemien begünstigt. Heute versucht man das Virus, das auch auf den Menschen übertragbar ist, durch das Spritzen von Insektiziden zu kontrollieren.Deutschlandfunk, Forschung aktuell
  • Leberloses Weltall - Robert Gernhardt, die Katze und das All
    Vor 80 Jahren kam Robert Gernhardt zur Welt. Der Zeichner und Satiriker ist bei Astronomen mit einer ebenso banalen wie eindrücklichen Beschreibung des Weltalls unvergessen.Deutschlandfunk, SternzeitDirekter Link zur Audiodatei
  • Zehn Jahre Vertrag von Lissabon - Zugunsten der Gemeinschaft
    Vor zehn Jahren, am 13. Dezember 2007, unterschrieben die damals 27 Staats- und Regierungschefs der EU den Lissaboner Vertrag. Seitdem regelt er die Zusammenarbeit in der Union. Doch ein ums andere Mal stellt er sie auch vor Herausforderungen, an die bei der Unterzeichnung kaum jemand gedacht hatte.Deutschlandfunk, Kalenderblatt
Unsere Empfehlung

Blick über den Zaun  . . . ist ein Verbund reformpädagogisch orientierter Schulen, der seit 1989 besteht, um Schulentwicklung „von unten" zu betreiben. Ziel des ‚Blick über den Zaun' ist es, durch regelmäßigewechselseitige Besuche („peer reviews"), durch Tagungen und das Anwerben weiterer Schulen dazu beizutragen, dass Schulen im direkten Erfahrungsaustausch voneinander lernen: einander anregen, ermutigen, unterstützen. Grundlage der gemeinsamen Arbeit sind das Leitbild sowie dieStandards, die auf den nebenstehenden Grundüberzeugungen aufbauen.